Theaterheute, n. 11, 2011
La rivista berlinese si apre con un ampio spazio concesso ad “Aufführungen”, la sezione dedicata alle recensioni delle produzioni principali dell'area tedesca che riguardano gli spettacoli cui è toccato il compito di inaugurare la nuova stagione teatrale. La commedia Demokratie in Abendstunden, novità di Heinz Berggruen Killermann, è ambientata nel secondo dopoguerra: protagonista è un'orchestra, prestito di Prove d'orchestra di Fellini, all'interno della quale i rapporti tra direttore e musicisti diventano metafora dell'incontro-scontro con progetti di dialoghi democratici. Karin Beier firma la regia della messinscena applaudita nello Schauspiel di Colonia, anche grazie alla prova degli attori, tra i quali Tilmann Dehnhard, Jennifer Frank, Yorck Dippe, Charly Hübner, Thomas Loibl, Julia Wieninger. Nello stesso teatro ha debuttato Kein Licht di Elfriede Jelinek, dramma al quale
In “Akteure” si legge il profilo artistico di Johannes Krisch, attore da vent'anni nella compagnia del viennese Burgtheater, al quale non mancano fortunate parentesi cinematografiche.
“Report” si occupa della crisi finanziaria e, di riflesso, anche artistica del teatro di Meckelenburg-Vorpommern.
di Massimo Bertoldi
Theaterheute, n. 11, 2011
Indice
FOYER
Florian Malzacher
Welche Impulse braucht die Freie Szene?
Eine Antwort vom designierten Chef des «Impulse»-Festivals
AUFFÜHRUNGEN
Gerhard Preußer
Untergangsunterhaltung
Karin Beiers Kölner Doppelabend mit Demokratie in Abendstunden. Eine Kakophonie und Elfriede Jelineks Kein Licht
Dietrich Diedrichsen
Alles in drei Prozent?
Armin Petras Theaterversion von Jonathan Littells Die Wohlgesinnten
Franz Wille
Wofür es sich zu leben lohnt
Herbert Fritsch inszeniert in Oberhausen Emilia Galotti, Alvis Hermanis Schnitzlers Das weite Land und Thomas Vinterberg Die Kommune am Wiener Burgtheater
Barbara Burckhardt
Kapitalismus gestern und heute: Stephan Kimmig holt Viscontis Fall der Götter von der Leinwand, Philipp Löhle schickt Das Ding in die weite Welt
Silvia Stammen
In Konsens-Gewässern
Johan Simons eröffnet in München die Kammerspiel-Saison mit E la nave va
Simone Meier
Stefan Pucher begibt sich in Zürich in Becketts Endspiel, Barbara Frey schickt Leonce und Lena auf die Luxusmeile
Christine Wahl
Paragrafen gegen Pferdeleben
Außenseiter in Hannover: Lars-Ole Walburg verteidigt Staatsfeind Kohlhaas, Björn Bicker untersucht die Ausweisungspraxis in Deportation Cast
Christian Rakow
Wie ist die Lage?
Sebastian Hartmann inszeniert in Leipzig Ingmar Bergmans Fanny und Alexander
ESSAY
Rita Thiele
«Nicht einmal ein Wort rührt uns an»
Die Kölner Chefdramaturgin über ihre Arbeit an und mit Elfriede Jelinek
AKTEURE
Karin Cerny
Comeback eines Urgesteins
Johannes Krisch ist der Underdog-Spezialist des Wiener Burgtheaters
REPORTAGE
Georg Kasch
Willkommen in der Dschungelliga
Die Theater in Mecklenburg-Vorpommern kämpfen ums Überleben
CHRONIK
Berlin - Ibsen Rosmersholm, nach Ayn Rand Capitalista, Baby!
Braunschweig - Schiller Kabale und Liebe, Marieluise Fleißer Der starke Stamm
Dortmund - Ibsen Nora oder Ein Puppenheim
Frankfurt/Main - Mikeska/Kittstein Je taime, je taime
Kassel - Kathrin Röggla Nicht hier oder Die Kunst zurückzukehren
Mainz - Daniel Karasik Die Unschuldigen
Wien - Shakespeare Perikles
DATEN
Premieren im November
Hinweise
Premieren im November
MAGAZIN
Roman Polanski hat Yasmina Rezas Gott des Gemetzels verfilmt
René Polleschs Kunst-Boulevard in Warschau
Michael Buselmeiers Theaterroman Wunsiedel
Leserbrief: der Wutausbuch einer freischaffenden Schauspielerin
VORSCHAU/IMPRESSUM